Post-Corona-IT-Strategie

Weshalb Sie sich schon jetzt Gedanken über Ihre Post-Corona-IT-Strategie machen sollten

Das Coronavirus hält die Welt weiter in Atem. Notfallpläne bestimmen derzeit das private und berufliche Leben. Das einzige, was Unternehmen dem aktuellen „Shutdown" an Positivem abgewinnen können, ist die Möglichkeit, die Zeit, bis es wieder „los geht", zu nutzen, um sich (noch) krisenfester aufzustellen. In vielen Fällen bedeutet dies aber auch, die bestehende IT-Strategie neu zu überdenken.

Home Office und Online Collaboration: Wann, wenn nicht jetzt?

Mit dem Ausbruch der Corona-Krise ist der Anteil an Mitarbeitenden, die derzeit von zu Hause aus arbeiten, deutlich gestiegen. In vielen Unternehmen rächt sich nun, dass man die Themen Home Office und Online Collaboration bisher noch nicht so richtig ernst genommen hat. Und da nützt es dann auch nichts, wenn Firmen wie Microsoft oder Google ihre Web Conferencing-Tools derzeit kostenlos anbieten. Denn was nützt das kostenlose Team-Meeting oder Webinar, wenn es nicht möglich ist, auf die erforderlichen Dokumente und Unterlagen zuzugreifen? – Weil diese sich auf dem Firmennetzwerk befinden, auf dass es keine Zugriffsmöglichkeit gibt. Viele Unternehmen erkennen derzeit schmerzlich, dass Home Office und Online Collaboration mehr bedeutet, als ein Bild vom heimischen Schreibtisch auf Facebook, LinkedIn oder XING zu posten oder sich über die Webcam zuzuwinken. Es bedeutet, dass Mitarbeiter sich unabhängig von Zeit, Ort und Endgerät miteinander austauschen, gemeinsam auf zentral abgelegte Unterlagen und Dokumente zugreifen und diese gemeinsam bearbeiten können.

Datenschutz und Datensicherheit in der Cloud

Doch auch und gerade wenn Mitarbeiter vermehrt aus dem eigenen Büro heraus arbeiten, müssen Unternehmen sicherstellen, dass Datenschutz und Datensicherheit gewährt bleiben. Dabei besteht zum einen die Gefahr, dass Mitarbeiter Unternehmensdaten auf lokalen Speicher (Festplatte des privaten Notebooks, privater Online-Speicher, etc.) ablegen, damit sie auch zu Hause darauf zugreifen können. Leider verfügen die lokalen Speicherorte nicht über die im Unternehmen verfügbaren Schutzmechanismen gegen Datenmissbrauch und –diebstahl: Ein „gefundenes Fressen" für Hacker und Cyberkriminelle. In einem Beitrag in den VDI-Nachrichten warnte der TÜV-Verband erst vor kurzem vor den mit der Arbeit im Home Office verbundenen Cyberrisiken.

Für Unternehmen drohen dabei gleich in zweierlei Hinsicht „Ungemach". So sind Cyberkriminelle auf der einen Seite ohne entsprechende Abwehrmechanismen in der Lage, sich über Home Office-Arbeitsplätze Zugriff auf das Firmennetz zu verschaffen. Darüber hinaus besteht ein erhöhtes Haftungsrisiko, z.B. bei der Verarbeitung personenbezogener Daten (Kunde, Lieferanten, Mitarbeiter) im Home Office. Die Haftung liegt dabei nämlich in der Regel beim Unternehmen.

Eckpfeiler einer Post-Corona IT-Strategie

Genau aus diesen Gründen ist es wichtig, sich bereits jetzt Gedanken über eine neue IT-Strategie zu machen, die aus den folgenden Eckpfeilern besteht:

  1. Home Office und Online Collaboration

Home Office und Online Collaboration dürfen heute keine Zukunftsmusik mehr sein. Stattdessen sollten sie integraler Bestandteil eine Digital Workplace-Strategie sein, die ein ortsunabhängiges Arbeiten ermöglichen. Die Herausforderung für viele Unternehmen besteht dabei darin, dies auch in der IT-Infrastruktur abzubilden. Dabei stellt sich immer häufiger die Frage, ob Unternehmen den Aufbau und Betrieb einer solchen Infrastruktur überhaupt mit eigenen Kapazitäten bewerkstelligen können.

  1. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Gerade wenn es den digitalen Arbeitsplatz im Unternehmen gibt, auf den bei Bedarf auch von zu Hause aus zugegriffen werden kann, ist es essenziell, diesen Zugriff zu kontrollieren und dabei sicherzustellen, dass kein unberechtigter Dritter sich Zugriff auf sensible Unternehmensdaten verschafft. Darüber hinaus muss sichergestellt werden, dass diese Daten stets innerhalb der vom Unternehmen kontrollierten IT-Infrastruktur gespeichert sind und diese IT-Infrastruktur nie verlassen.

  1. Gemeinsam stark: Kompetenten IT-Partner suchen

Gerade kleine und mittlere Unternehmen stehen nicht erst seit der Corona-Krise vor der Herausforderung, eine leistungsfähige, flexible und sichere IT-Infrastruktur aufzubauen und zu betreiben, mit der sie in der Lage sind, auch Krisenzeiten zu überstehen. Mit seinem Portfolio im Bereich IT-Infrastruktur positioniert ITSM sich seit Jahren als kompetenter IT-Partner für moderne Unternehmen und Organisationen. Mit dem ITSM Local Cloud Hosting bieten wir KMUs die Möglichkeit, von den Vorteilen des Cloud Computing wie Flexibilität bei der Abrechnung, Datensicherheit und Datenschutz zu profitieren und dabei stets einen lokalen Ansprechpartner zur Verfügung zu haben, der sich um ihre täglichen IT-Belange kümmert.

Wie die aktuelle Krise zeigt, sind die ITSM-Kunden größtenteils in der Lage, uneingeschränkt auch im Homeoffice zuarbeiten und zeigen sich froh darüber, die ITSM Hosting Services und kurzen Reaktionszeiten beim Support in Anspruch nehmen zu können.

Corona geht, die IT-Herausforderungen bleiben

Dank weltweiter Bemühungen wird es sicher gelingen, die Corona-Krise zu überwinden. Die Herausforderungen gerade für kleine und mittlere Unternehmen, eine leistungsfähige und flexible IT-Infrastruktur nutzen zu können, bleiben allerdings bestehen. Denn nur mit dieser IT-Infrastruktur wird es gelingen, die in der Krise erlittenen Verluste und Ausfälle wenigstens teilweise zu kompensieren und für die nächste Krise besser gerüstet zu sein.